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Allergien Allergische   Erkrankungen   nehmen   insbesondere   im   Kindesalter immer   mehr   zu:   Etwa   15%   leiden   an   Heuschnupfen   und   6%   an allergischem   Asthma.   Bei   den   Erwachsenen   leidet   mittlerweile fast jeder Dritte an einer Allergie. Allergien      sind      Überreaktionen      des      Immunsystems      auf körperfremde,   aber   eigentlich   harmlose   Stoffe   wie   Hausstaub, Pollen,    Tierhaare    oder    Nahrungsmittel.    Beim    Heuschnupfen, (allergische   Rhinitis),   kommt   es   meist   im   Frühjahr   zu      Juckreiz, Schnupfen     und     Bindehautentzündungen,     beim     allergischen Asthma zu Husten und Luftnot. Allergiediagnostik

Pricktest

Besteht   nun   der   Verdacht   auf   eine   Allergie,   kann   bei   älteren   Kindern   (ab   ca.   3   bis   4   Jahren)   mittels   Prick-Test   (Hauttest) bestimmt   werden,   welche   Allergie   auslösende   Substanzen   (Allergene)   die   Symptomatik   verursachen.   Beim   Pricktest   können viele    verschiedene    Allergene    gleichzeitig    getestet    werden,    der    Test    ist    schnell    und    einfach    durchzuführen    und    kaum schmerzhaft.                                                                                                         Folgende Allergene können bei uns mit dem Pricktest getestet werden: Pollen (z.B. früh- und mittelblühenden Bäumen, Kräuter und Gräsern) Hausstaubmilben Schimmelpilze Tierhaare Die   gewählten   Allergene   werden   hierbei      in   Tropfenform   verdünnt   auf   den   Unterarm   aufgebracht,   nach   20   Minuten   ist   anhand aufgetretenen Hautrötung und/oder Quaddelbildung erkennbar, ob eine allergische Reaktion vorliegt oder nicht.

RAST-Test

Eine   weitere   Untersuchungsmöglichkeit   ist   der   RAST-Test   (Bluttest).   Bei   Allergien   sind   in   vielen   Fällen   spezielle   Eiweiße,   die Immunglobuline   E   (IgE),   im   Blut   stark   erhöht.   Der   RAST-Test   zeigt   nun,   wie   viele   spezifische,   allergieauslösende   Antikörper (IgE)   vorhanden   sind.   Die   Ergebnisse   werden   in   verschiedene   Rast-Klassen   (0-6)   eingeteilt:   Je   höher   der   RAST-Wert,   desto stärker ist die Sensibilisierung. Folgende RAST-Untersuchungen sind bei uns möglich: Nahrungsmittelallergene Kontaktallergene (z.B. Nickel) Inhalationsallergene (z.B. Pollen, Tierhaare) Arzneimittelallergene Therapie Die   Behandlung      richtet   sich   dann   nach   der   Art   der   Allergie.   Zunächst   gilt   es   immer   die   allergieauslösenden   Substanzen   zu meiden.   Eine   Hausstauballergie   lässt   sich   z.B.   schon   durch   einfache   Maßnahmen   (Vermeidung   von   Staubfängern,   spezielle Bettbezüge,   häufiges   Staubsaugen)   in   den   Griff   bekommen.   Eine   Vermeidung   ist   jedoch   nicht   immer   so   einfach   möglich,   z.B. für   Pollen-Allergiker   im   Frühling.   Dann   stehen   Medikamente   zur   Verfügung,   sogenannte      Anti-Histaminika,   die   die   allergischen Beschwerden   meist   schnell   und   effektiv   lindern   können.   Die   Überempfindlichkeit   des   Immunsystems    als   Ursache   der   Allergie bleibt    dabei    jedoch    unbehandelt,    so    dass    die    allergischen    Beschwerden    nach    dem    Absetzen    der    Medikamente    wieder auftreten. Eine   wirksame   Therapie   zur   Bekämpfung   der   Ursache   stellt   die   spezifische   Immuntherapie   dar,   auch   Hyposensibilisierung   oder Allergieimpfung    genannt.    Hierbei    wird    die    allergieauslösende    Substanz,    z.B.    Gräser-    oder    Birkenpollen    in    verdünnter Konzentration   unter   die   Haut   gespritzt,   meist   an   der   Rückseite   des   Oberarms.   Ziel   hierbei   ist   es,   den   Körper   mit   sehr   geringen Mengen   des   Auslösers   langsam   an   das   Allergen   zu   gewöhnen.   Die   Therapie   führt   in   über   80%   zu   einer   deutlichen   Linderung der Beschwerden und auch das Risiko, in Folge der Allergie Asthmasymptome zu entwickeln, wird gesenkt. Ihre Fragen zum Thema Allergie beantworten wir jederzeit sehr gerne. Nützliche Tipps bei Pollenallergie sowie Hausstauballergie haben wir auf den folgenden Info-Seiten  für Sie zusammengefasst.
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